Familienforschung Debus

Aus Geschichte im Hinterland
Wechseln zu: Navigation, Suche

Achtung: Diese Seite befindet sich zur Zeit noch im Aufbau!

Projekt DeFa – Debus-Familien im Hessischen Hinterland und sonstwo

LogoDEFA.jpg

Ziel des Projektes ist es, Ursprünge und Verbreitung des Namens Debus im Hinterland aufzuarbeiten und die Geschichte der Familien durch Darstellung von Lebensläufen und Ereignissen anschaulich zu machen. Ursprünge des Namens Debus finden wir in Friedensdorf und in Hartenrod, ohne bislang eine Verbindung zwischen ihnen entdeckt zu haben. Die Friedensdorfer Linie breitet sich eher im nördlichen Kreis (Marburg-)Biedenkopf aus, die Hartenroder Linie im südlichen. In den Darstellungen werden auch die Ausbreitungen über das Hinterland hinaus, z. B. in der Zeit der Industrialisierung, der Auswanderung und der gegenwärtigen Mobilität, einbezogen.

Für die Organisation und Redaktion sind verantwortlich:

  • Günter Debus, geboren in Gönnern, ist seit seiner Chronik für Gönnern (1996) interessiert an Biographien von Familien und Personen im Hinterland, insbesondere früheren Lebensläufen und zeitgeschichtlichen Lebensbewältigungen. Er vertritt die Friedensdorfer Debus-Linie.
  • Anneliese Westmeier, zwar keine Hinterländerin und selbst keiner Debus-Familie zugehörig, bringt sich als Sachkennerin und Vermittlerin ein. Sie ist seit Jahren Leiterin des Hinterländer Genealogenkreises, Autorin des Buchenauer Familienbuches und Kennerin der Hinterländer Familienforschung. Mit Jürgen, ihrem Mann, ist sie sogar weitläufig mit Debus-Linien verknüpft.
  • Stefan Debus, geboren in Rachelshausen, hat sich sehr früh mit Familienforschung befasst und hat federführend an der Chronik Rachelshausen (2011) mitgewirkt. Er spürt frühe Spuren der Debus auf und übernimmt als Technik-Fan die Einrichtung und die Pflege der Beiträge im Netz.
  • Helmut Mankel in Holzhausen ist ohne verwandtschaftliche Beziehung zu Debus-Familien. Seit Jahren ist er an Vorarbeiten zum Projekt beteiligt und immer wieder gefragt, wenn es um die präzise Klärung von Personendaten in Kirchenbüchern, Eigentumsverhältnissen in Steuerlisten u.a. geht.

Ein kräftiger Anstoß zur Aufnahme des Projekts in „Geschichte im Hinterland“ kam von Eckhard Henkel, der die Homepage hat wieder auferstehen lassen und sie als Administrator betreut. Dafür danken wir ihm.

Einführung



Neue Beiträge


Schicksalsbrief [1] aus dem Ersten Weltkrieg 1918, Colins Fund in Australien 2018 – Fritz Debus (*1927): Dieser Brief ist von meinem Opa!

Der Beitrag „Als Steiger an Ruhr und Saar: Carl Friedrich Debus, Vater von zwölf Kindern[2] erzählt die Geschichte eines erfolgreichen Bergmanns, dessen Vater aus Mornshausen an der Dautphe im hessischen Hinterland (Marburg-Biedenkopf) ins Ruhrgebiet ausgewandert war. Dieser Beitrag im Netz hat zu zwei spektakulären Reaktionen geführt:

  • Vor vier Jahren, 2013, meldet sich ein Geschwisterpaar aus Hergenrath in Belgien (nahe Aachen), Siegfried Palm und Charlotte, und freut sich, nun hätten sie nach vielen Bemühungen endlich den lang gesuchten Adressaten per Google-Suche im Internet gefunden. Seit 70 Jahren würde bei ihnen auf dem Speicher ein Koffer aufbewahrt, der enthalte das Buchmanuskript des Carl Debus, ältester Sohn von Carl Friedrich Debus, von dem im Beitrag veröffentlicht wird, er habe im Ersten Weltkrieg in der Champagne einen Tunnel, den nach ihm benannten Debus-Tunnel, gebaut und darüber ein Buch geschrieben. Der Koffer enthält das druckgenehmigte aber nicht mehr veröffentlichte Manuskript sowie Fotos, Dokumente und Karten und war von Carl Debus auf der Flucht vor Bombenangriffen im Ruhrgebiet bei seinem Stellvertreter beim Tunnelbau, Hubert Jungbluth, zur Verwahrung abgegeben, aber nie abgeholt worden. Der Inhalt des Koffers, inzwischen im Bergbaumuseum Bochum archiviert, wurde ausgewertet und in den Beiträgen zu den Tunnelanlagen im Netz veröffentlicht.
Fritz Debus (*1927) bei seinem Besuch in Aachen 2014
  • Jetzt im Februar 2018 meldet sich per E-Mail ein Colin Baldwin aus Hobart in Tasmanien, Bundesstaat von Australien, mit der Aussage, alles spreche dafür, dass ein Brief aus dem dortigen Militärarchiv mit der Familie des Carl Friedrich Debus zu tun habe. Nach vielen vergeblichen Kontakten zu deutschen Archiven und Behörden sei er schließlich bei nochmaliger Internetsuche auf den Beitrag „Als Steiger an Ruhr und Saar: Carl Friedrich Debus, Vater von zwölf Kindern“ [3] gestoßen. Ort und Namen würden passen. Fritz Debus in Bochum, Mitautor des Beitrags und Enkel von Carl Friedrich Debus, bestätigt nach Einsehen des Dokuments: „Dieser Brief ist von meinem Opa!“


Es ist ein Schicksalsbrief.[4] Carl Friedrich Debus schreibt an seinen Sohn Gustav, der sich im Kriegseinsatz an der Westfront befindet. Er informiert ihn über die Nachricht, dass sein Bruder Walter gefallen sei. Der Brief eines Vaters, dessen vier Söhne 1918 im Krieg sind. Kommen sie alle heil nach Hause?

Wir danken Colin Baldwin, unserem neuen Freund Colin, für seine akribische und unermüdliche Suche nach der Familie des Verfassers des Briefes. Wer denkt schon, dass ein Brief aus dem Ersten Weltkrieg in einem Archiv am „anderen Ende der Welt“, in Tasmanien, ruht? Und dass 100 Jahre später ein Pensionär sich der Mühe unterzieht, diesen Brief in Deutsch und zudem in Sütterlinschrift zu verstehen und an den richtigen Adressaten zu bringen? Der Brief, so die Überlieferung, habe ein Australier in der britischen Armee damals in Frankreich an sich genommen und ihn zuhause in Hobart den Behörden übergeben.


Am heutigen Freitag, dem 16. Februar 2018, begeht Fritz Debus in Bochum [[5]] seinen 91sten Geburtstag. Ohne sein Erzählen der Familiengeschichte im Beitrag „Als Steiger an Ruhr und Saar: Carl Friedrich Debus, Vater von zwölf Kindern“ wäre nichts von dem bekannt geworden, was 2013 im belgischen Hergenrath und 2018 im australischen Hobart ans Licht der Öffentlichkeit kam. Fritz Debus gilt unser großer Dank und unser Glückwunsch. Glück auf!

Günter Debus, Aachen, Siegfried Palm, Hergenrath (Belgien) und Colin Baldwin, Hobart (Australien)

Aktuell


  • Tunnelanlagen im Ersten Weltkrieg: Debus-Tunnel, Ditfurth-Tunnel, Hertzberg-Tunnel, Mont-Cornillet-Tunnel und andere Tunnel
Die Beiträge sind wegen der immer noch stattfindenden Gedenkveranstaltungen weiterhin aktuell. Der jetzige Stand ist der 15.02.2018.
* Der Debus-Tunnel und andere Tunnelanlagen im Ersten Weltkrieg, Champagne 1915 enthält detaillierte Darstellungen einzelner Tunnelanlagen
* Die Akteure beim Tunnelbau im Ersten Weltkrieg, Champagne 1915 gibt einen Überblick über beteiligte Personen und Truppen
* Krieg: „Mit Gott für Vaterland“ – „Entrüstet Euch“
* Der Steiger Carl Debus als Konstrukteur des Debus-Tunnels in der Champagne 1915 dient der verwandtschaftlichen Einordnung von Carl Debus.
* Schicksalsbrief aus dem Ersten Weltkrieg 1918: Carl Friedrich Debus zum Tod des Sohnes Walter

Neuigkeiten

Ergänzungen

Überarbeitungen

Allgemeine Beiträge


Debus: Namen

Debus-Wörter

Debus und Weltgeschichte

Beiträge zu Linien und Biographien


Bekannte Debus-Persönlichkeiten: Leben und Herkunft


Autoren und Mitwirkende