Die Kirchenbücher des alten Kreises Biedenkopf

Aus Geschichte im Hinterland
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Aus: Dr. Elsa Blöcher: Beiträge zur Geschichte des Hinterlandes

Die alten Kirchenbücher sind auch im Hinterland die wichtigste Quelle für die Ahnenforschung, eine Fundgrube nicht nur für Personen- und Familiengeschichte, sondern auch für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte; zur Ortsgeschichte entnehmen wir ihnen Angaben über die Größe der Kirchengemeinden und ihrer Filiale, Hinweise auf die Kirchenordnung, Listen der Kirchenstühle, Angaben zum Gotteskasten, von besonderen Begebenheiten, nur selten erweitert durch Chroniken einzelner Jahre oder Jahresfolgen, wie aus den Zeiten der großen Kriege, dem Dreißigjährigen und Siebenjährigen. Manche Bücher überliefern nur nüchtern Namen und Daten, nennen bei den Trauungen nicht einmal die Namen der Väter. Andere zeigen – vor allem in den Totenlisten – die Anteilnahme von Pfarrer und Gemeinde an Leben und Sterben eines Menschen. Bußregister (bis etwa 1750) und Rechtssprüche beweisen die regelnde Verantwortung der Geistlichkeit und der Kirchenältesten als Wächter der Sittenordnung in der Gemeinde.

Die frühesten in der Reformationszeit angelegten Kirchenbücher fehlen in den Hinterländer Gemeinden. Aus der alten Hessen-Marburger Zeit vor 1604 sind nur aus 2 Kirchspielen Einträge erhalten: Nur Battenfeld besitzt ein Kirchenbuch, das um 1574 beginnt, auch Einträge der reformierten-calvinistischen Kirche unter Landgraf Moritz von Hessen-Kassel, wenn es auch lückenhaft überliefert ist und hinübergeht in die Zeit der Reform zur wieder lutherischen Kirche nach der Inbesitznahme des Hinterlandes durch Hessen-Darmstadt 1622. In Breidenbach liegt ein Notizbuch des Pfarrers Laurentius Wagner mit wohl als Gedächtnisstütze eingetragenen Taufen in den einzelnen Gemeinden des Kirchspiels ab 1587, auch sie lückenhaft und nicht immer sicher zuzuordnen; dazu kommen Rechnungsforderungen und der Entwurf zu drei Predigten über den Propheten Jonas. Andere frühe Kirchenbücher können den Plünderungen im Dreißigjährigen Krieg zum Opfer gefallen sein, oder sie waren schon früher eingezogen worden, als nach dem Aussterben der Marburger Landgrafen auch die Hinterländer Ämter zunächst an Hessen-Kassel übergingen und 1604 unter Landgraf Moritz dem Bekenner die neu eingegliederten Lutherischen Kirchen zum Wechsel des Bekenntnisses gezwungen, die dazu nicht bereiten Pfarrer aus dem Amt entlassen und Geistliche der reformierten Kirche in Dienst gestellt wurden.

Durch den Streit zwischen den nord- und südhessischen Erben Philipps des Großmütigen wurde auch das Hinterland besonders hart in die Leiden des Dreißigjährigen Krieges hineingezogen. Hessen-Darmstadt setzte sich mit Hilfe der Kaiserlichen schon 1622 hier fest und ordnete 1624 das Kirchenwesen erneut. Die reformierten Geistlichen wurden, wenn sie nicht lutherisch werden wollten, entlassen und ihre Stellen mit zurückgeholten alten oder neuberufenen Lutheranern besetzt. Die politische Zuordnung zu Hessen-Darmstadt wurde zwar erst 1648 rechtskräftig, aber die Hinterländer Kirchen waren schon ab 1624 wieder lutherisch. 1624 wurden neue Kirchenbücher eingeführt.

Auch von diesen Kirchenbüchern sind nicht alle frühen Einträge erhalten. So fehlen z. B. in Obereisenhausen eine Anzahl von Seiten. Andere, wie das Gladenbacher Kirchenbuch, fielen den Kriegsläufen, der Plünderung noch 1647 zum Opfer. Das Buch von Biedenkopf wurde bei dem großen Brand der Stadt 1717, das von Buchenau bei dem Brand des Pfarrhauses 1745 vernichtet. Einige Kirchenbücher greifen zu Beginn der ersten Einträge auf eine ältere mündliche oder schriftliche Überlieferung zurück, so Biedenkopf mit einer Pfarrer- und Lehrerliste, Dodenau mit einer Liste der Pfarrer von der Reformationszeit an, Breidenbach mit einer Hofliste 1624, die 1652 ergänzt wird mit den notwendigen Änderungen; Krumbach bringt frühere Taufen, Wallau Taufen nach mündlichen Hinweisen ab 1616.

Die Einträge bis 1808 sind in Listen niedergeschrieben, und zwar nach gesammelten Unterlagen, von Zeit zu Zeit, wohl meist am Jahresende, nicht jedes Mal nach einer kirchlichen Handlung, einer Taufe, Trauung oder Beerdigung eingetragen. Die Geschlossenheit in den Schriftzügen der Seiten und Jahre weisen darauf hin; die enggeschriebenen Pestlisten sind Beweis dafür; die frühesten Breidenbacher Taufeinträge sind wohl eine solche Notizsammlung.

Die meisten Kirchenbücher sind lückenhaft. Vorbildlich vollständig sind die Gladenbacher Bücher, der größten Hinterländer Kirchengemeinde. Beim Wechsel im Pfarramt, bei längerer Zeit erkrankten Pfarrern oder nicht besetzten Pfarrstellen fallen die Einträge manchmal jahrelang aus. Nicht selten sind Blätter herausgerissen, beschädigte Bücher erst in späterer Zeit neu gebunden worden.

Die Einträge zu den Filialen sind in der Regel nicht getrennt von denen der Mutterkirche. Breidenstein führt die Taufliste getrennt nach einzelnen Ortschaften ab 1624, ebenso das Konfirmandenverzeichnis. Gladenbach trennt ganze Ortschaften. Battenberg, Frohnhausen und Waldgirmes führen von Anfang an für ihre Filialen je ein eigenes Buch. Alphabetische Namensregister zu den Einträgen gibt es allgemein erst ab 1808. Register zu früheren Bänden sind nachgearbeitet worden, meist erst in unserem Jahrhundert, so für Battenfeld ab 1629, für Biedenkopf, Obereisenhausen und Oberhörlen für alle alten Bücher, Lixfeld ab 1783, Wallau ab 1755.

1808 wurden in Hessen-Darmstadt neue Kirchenbücher eingeführt, für alle Gemeinden gleichartig, die Bände getrennt nach Taufen, Copulationen, Konfirmationen und Sterbefällen. Der Text ist umfassender, genau vorgeschrieben. Nach 1815 werden alle Einträge bei der Meldung des Vorganges in festgesetztem Wortlaut niedergeschrieben und von den Meldenden bzw. Beteiligten als Zeugen unterzeichnet. Nur Konfirmation und Kommunion werden in Listen weitergeführt. Bis 1875 sind die Kirchenbucheinträge die amtliche Fixierung der Lebensdaten der Gemeindemitglieder. Vereinzelt finden sich auch Daten zum Leben katholischer oder jüdischer Einwohner, so in Hatzfeld und Gladenbach. Mit der Einrichtung der Standesämter geht diese Registrierpflicht auf weltliche Behörden über. Die neuen Kirchenbücher arbeiten mit Listen nach festem, vorgedruckter Wortlaut. Alle haben ein Namensregister. Sie umfassen nicht mehr mit der Kirchengemeinde die ganze politische Gemeinde, sondern in Fortsetzung der alter Bücher nur die Mitglieder der evangelischen Landeskirche.

Die nachstehende Tabelle bringt Angaben zur evangelischen Kirche bis 1807 einschließlich. Die danach vorgenommenen Teilungen der alten Kirchspiele, die Verselbständigung vieler Dorfkirchen zu Anfang des 19. Jahrhunderts und besonders nach dem letzten Krieg ist hier nicht festgehalten.

Das Verzeichnis ist zusammengestellt nach Einsichtnahme des Verf. in die Kirchenbücher, nach Mitteilung der Pfarrämter und Angaben von Dr. E. Kätsch, Zentralarchiv der ev. Kirche in Hessen und Nassau zu Darmstadt.

Hinterländer Kirchenbücher bis 1807

Kürzungen:
B. = Bußen
Cop. = Copulation, Trauung
Kom.= Kommunion, Abendmahl
Konf. = Konfirmation
T. = Taufe bzw. Geburt
Tl. = Totenliste (Sterbetag oder Beisetzung)
Not. = Notabilia = Ergänzungen, Begebenheiten

Altenkirchen

mit Ahrdt, Bellersdorf, Bermoll, Bischoffen, Mudersbach und Oberlemp.

5 Bände:
Band I: T., Cop., Konf. bis 1741
Band II: Tl., B. bis 1750. Lose Blätter, lückenhafte Überreste von Amtshandlungen 1742–1750, in einem Hefter.
Band III: T. 1755–1837, B., Not. 1756–1808
Band IV: Cop. 1755–1837
Band V: TL., BL, Not. 1732–1920
T. ab 1643, Cop. ab 1642, Konf. ab 1642, Tl. ab 1642, B. ab 1642.

Battenberg

mit Holzhausen a. E. und Laisa

3 Bände:
Band I: Battenberg 1624–1769
Band II: Holzhausen und Laisa 1624–1770
Band III: Battenberg – Holzhausen – Laisa 1771–1807. T., Cop., u. Ti. ab 1624, Konf. u. Kom. ab 1628 13. u. Not. 1755–1770.
Die Einträge sind sehr lückenhaft 1737–1742, fehlen 1742–1755, 1760 in Battenberg 1770.

Battenfeld

mit Allendorf, Berghofen, Rennertehausen, frühere Einträge auch zu Haine.

4 Bände:
Band I: 1574–1624. Es fehlen T. u. Cop. 1598–1604, Tl. 1597–1605, Konf. 1598–1604, B. sind eingetragen 1607–1635
Band II: 1625–1646
Bände I und II liegen im Staatsarchiv Marburg.
Band III: 1643–1792 (T.), Cop. Konf., 11. 1652–1797, enthält Not. ab 1653 betr. Kirche und Pfarrei, Kom. ab 1648
Band IV: 1797–1807
Zu Bände III und IV besteht ein Register.

Biedenkopf

mit Ludwigshütte

Alle Einträge ab August 1717, dazu Register.

2 Bände:
Band I: 1717–1783, mit Liste der Pfarrer seit der Reformation, Liste der Lehrer, Stipendiaten der Waltherschen Stiftung = Ahnentafel mehrerer Linien Walther.
Band II: 1784–1807.

Breidenbach

mit Achenbach, Breidenstein, Gladenbach (= Kleingladenbach), Niederdieten, Niederhörlen, Oberdieten, Quotshausen, Hof Roßbach, Wiesenbach und Wolzhausen.

4 Bände:
Band I: Merkbuch des Pfarrers Laurentius Wagner mit Taufen 1587–1622; es fehlen T. 1600–1615, Not.
Band II: 1624–1712, alle Einträge ab 1624 bzw. 1625
Band III: 1713–1771
Band IV: 1772–1807
Die Bände II und III haben zu T. und Cop. Sonderlisten „Fremde Personen“; „Fremde“ bedeutet: aus anderen Kirchenspielen.

Bromskirchen

mit Dachsloch, Elbrichhausen, Heiligenholz, Neu-Ludwigsdorf (= Pfütze), Seibelsbach und Somplar

3 Bände:
Band I: 1628–1740 mit Not. (Observationes deren in dieser Gemeinde und Nachbarschaften verlaufenden Sachen)
Band II: 1741–1800
Band III: 1801–1808

Buchenau

mit Elmshausen

1 Band: mit Resten der alten Taufliste ab 1628; die anderen Einträge 1745–1807, begonnen nach dem Brand von 1745.

Dautphe

mit Allendorf a. H., Amelose, Damshausen (bis 1691), Friedensdorf, Herzhausen, Holzhausen a. H. (bis 1691), Hommertshausen, Mornshausen a. D. und Silberg.

8 Bände:
Band I: 1629–1682/1683
Band II: 1673–1833 Covente
Band III: 1684–1756, hier fehlen alle Einträge 1743–1756
Band IV: 1741–1758 Abgaben für kirchliche Amtshandlungen; durch dieses Verzeichnis können die Lücken von Band III. betr. T., Cop., Tl. und vereinzelt Kom. geschlossen werden; sie bleiben für Konf., Kom., B.
Band V: 1756–1807 Konf. und Cop.
Band VI: 1756–1774 T. u. Tl.
Band VII: 1772–1808 T. (nach Ortschaften geordnet)
Band VIII: 1772–1808 Tl.

Dexbach

mit Engelbach

1 Band: durchgehend lückenhaft, Einzeljahre ab 1654, zusammenhängend.
1733–1807, T. ab 1667, Cop. 1697, 1700, 1726 if. Tl. ab 1654, Konf. 1667–1700, 1734 if., B. ab 1735. Bis auf wenige Angaben fehlen die Jahre 1700–1726 und 1733–1735.

Dodenau

mit Hobe und Reddighausen

T., Konf. B. ab 1628, Tl. ab 1635, Cop. ab 1689

3 Bände:
Band I: 1628–1695, T. lückenhaft 1652–1657, fehlen 1691–1694; Lücken bei Cop. u. Konf. nach 1696. Not-Verzeichnis der Pfarrer ab 1526.
Band II: 1697–1779. Not.: Forts. der Pfarrerliste, Kirchenstände und Kirchenprotokolle ab 1708, Historia 1700
Band III: 1798–1807
Eine Kom.-Liste ist gesondert geführt ab 1804.

Eckelshausen

mit Katzenbach, Kombach und Wolfgruben.

1 Band
1624–1807, T., Cop., Tl. ab 1624, Konf. ab 1625.

Eifa

Die Kirchenbücher liegen in Frohnhausen bei Battenberg.

2 Bände:
Band I: 1638–1810
Band II: 1655–1710
Die Einträge beider Bände haben Lücken und überschneiden sich. T. ab 1638, fehlen 1639–1644, 1659–1660; Cop. ab 1663, Konf. und Tl. ab 1655, Kom. ab 1654, B. bis 1799.
Frühe Einträge auch im KB. Frohnhausen.
Not. Ereignisse zur Ortsgeschichte 1713–1715, 1759 u. 1769.

Erda

mit Wilsbach

2 Bände:
Band I: 1639–1730: T. ab 1639, Cop. ab 1633, Tl. ab 1640, Konf. ab 1643, B. ab 1644.
Band II: 1731–1815

Frohnhausen b. Battenberg

mit Eifa und Oberasphe

4 Bände: Band I: 1650–1705, mit T., Cop., Konf., Tl., B. (ab 1651)
Band II: 1706–1807
Bände III und IV: s. Eifa.

Gladenbach

mit Ammenhausen, Bellnhausen, Diedenshausen, Erdhausen, Friebertshausen, Frohnhausen b. Gl., Kehlnbach, Mornshausen a. S., Rachelshausen, Römershausen, Rüchenbach, Runzhausen, Sinkershausen und Weidenhausen

T., Cop., Tl. ab 1651, Konf. ab 1652, ohne Kom. u. B., ab 1692 nach Ortschaften geordnet, ohne auffallende Lücken.

10 Bände:
Band I: 1651–1685 Taufen
Band II: 1670–1685 Taufen
Band III: 1685–1698 Taufen, 1651–1698 Cop., Konf, Tl.
Band IV: 1699–1732 T., Cop., Konf., Tl.
Band V: 1733–1754 T., Cop.
Band VI: 1733–1754 Konf., Tl.
Band VII: 1755–1785 T., Cop.
Band VIII: 1755–1785 Konf., Tl.
Band IX: 1786–1803 T., 1786–1807 Cop.
Band X: 1803–1807 T., 1786–1807 Konf., Tl.

Hartenrod

mit Bottenhorn, Dernbach, Endbach, Günterod, Hülshof, Schlierbach und Wommelshausen

2 Bände:
Band I: 1648–1707, T., Cop., Konf., Tl., Kom., ab 1648, B. ab 1650
Band II: 1708–1807
Beide Bände mit Lücken, auch Nachträgen an späterer Stelle.

Hatzfeld

mit Ebenfeld, Hof Biebighausen, Lindenhof (auch Einträge von Holzhausen/Eder)

T., Cop., Tl., B. ab 1636, Konf. 1636–1659, dann ab 1741; alle Einträge mit Lücken vor 1653, Cop. fehlen 1657–1658, Lücken 1666–1671. Die Totenliste bringt mancherlei Hinweise auf die Verstorbenen. Not. = wichtige Begebenheiten ab 1664.

2 Bände:
Band I: 1636–1749
Band II: 1750–1807

Hermannstein

2 Bände:
Band I: 1662–1734, alle Amtshandlungen ab 1662
Band II: 1734–1807

Holzhausen a. Hünstein

mit Damshausen

Beide bis April 1681 bei Dautphe, führen ihr KB. mit Cop., Konf., Tl. u. B. schon ab 1674, T. erst ab 1692.

5 Bände:
Band I: 1673–1772
Band II: 1773–1807 Taufen
Band III: 1773–1807 Cop. u. Konf.
Band IV: 1773–1807 Totenliste
Band V: 1776–1814 Kommunion

Königsberg

1 Band:
1673–1808 mit T., Cop., u. Tl. ab 1673, Konf. ab 1674, B., ab 1682 (letztere bis 1760)
Dazu kommt ein Register der Begräbnisse vor 1809, ein Namensregister in Ordner geheftet. Es enthält ein Einwohnerverzeichnis von Frankenbach 1616.
Not. bringen eine Fülle von Angaben lokaler, landesgeschichtlicher und reichsgeschichtlicher Ereignisse, Angaben zu Kriegen und zum Wetter, Memorabilia betr. Pfarrer, Stiftungen, Kirchenstände u. a.

Lixfeld

mit Frechenhausen

Einträge vor 1704 bzw. 1707 finden sich in den Kirchenbüchern von Oberhörlen und Simmersbach.
T. ab 1704, Kom. ab 1706, Cop. u. Tl. ab 1707, Konf. ab 1708, B. ab 1709, Not. über lokale Ereignisse und Verordnungen.

2 Bände:
Band I: 1704–1782
Band II: 1783–1807, mit Register

Niederweidbach

mit Oberweidbach und Roßbach, einige Einträge von Bischoffen

3 Bände:
Band I: 1647–1736, T., Cop., Konf., Tl., ab 1647
Band II: 1736–1790
Band III: 1791–1807

Obereisenhausen

mit Gönnern, Niedereisenhausen und Steinperf

3 Bände:
Band I: 1654–1793, T. ab 1680 (es fehlen 1763–1766), Cop. ab 1654 (es fehlen 1759–1766), Konf. ab 1654
Band II: 1679–1766, Totenliste, Not. ab 1688
Band III: 1793–1810
Zu den Büchern gibt es ein Register.

Oberhörlen

mit Roth, vor 1704 zeitweilig Lixfeld und Frechenhausen

T., Cop., Konf., Tl. ab 1629 sind lückenhaft. Not.: Kirchenstände aus verschiedenen Jahren. Ausführliches Register beigefügt.

2 Bände:
Band I: 1629–1726
Band II: 1727–1807

Simmersbach

zeitweilig mit Lixfeld, Frechenhausen und Roth

2 Bände:
T., Cop., Konf., Tl. ab 1627, Not.: Hinweise zur Ortsgeschichte, Daten zur hess. u. nass. Landesgeschichte.
Band I: 1627–1738
Band II: 1739–1808

Wallau (Lahn)

mit Weifenbach

2 Bände:
Band I: 1624–1753, T., mit Nachträgen ab 1616, Lücken bei T., Cop., Konf., Tl., B. 1640 (Tod des Pfarrers), bei Cop. 1631–1633, 1689–1692 (Blatt abhanden gekommen)
Band II: 1754–1807, mit Namensregister.

Anmerkung

Zu dieser knappen Angabe über Inhalt und Umfang der Kirchenbücher noch der Hinweis, dass das Kirchenarchiv der Landeskirche von Hessen und Nassau in Darmstadt eine vollständige Aufschlüsselung auch der Hinterländer Kirchenbücher nach Seitenzahlen der Bücher, Inhaltsangaben nach Seiten, Vermerk der fehlenden und leeren Seiten und der eingestreuten Notabilia besitzt.